Wolfgang Niedecken in der Stadt

Der BAP-Sänger las und sang im Kasseler Schauspielhaus

Es ist nicht „verdammt lang her“, dass Niedecken in Kassel war.

Erst zur Documenta gab er der Stadt die Ehre, mischte sich unter die Besucher der Kunstausstellung. (vgl. Bericht hier in der NHR)

Jetzt war der Sänger, bildender Künstler, Songschreiber, politisch engagierter Bürger und Buchautor im ausverkauften Schauspielhaus zu Besuch, um aus seinem Buch “ Für ’ne Moment“ vorzulesen und nicht nur bekannte Lieder zu singen.

In seiner Autobiografie erzählt Niedecken von seiner Kindheit im zerbombten Köln, von der harten Zeit im katholischen Internat, von den schwierigen Anfängen von BAP, von Begegnungen mit den Rockstars die ihn prägten, von seinem Vater, der Auflehnung gegen Autoritäten und immer wieder Köln.

Lustige Geschichten (seine Versöhnung mit dem Karneval) wechselten sich mit ernsten Berichten, die betroffen machten (sein Besuch bei den Kindersoldaten in Uganda).

Zwischen Textpassagen griff der Sänger immer wieder zur Gitarre und Mundharmonika, um ein passendes Lied vorzutragen.

Er hat alle Instrumente voll im Griff. Komisch, dass das bei seinen Auftritten mit seiner „Kapelle“ nie so deutlich wird. Naja, da hat er seine Leute dabei.

Mehr als 3 Stunden lang sorgte  Niedecken ganz allein auf der Bühne für die Unterhaltung seiner Fans. Irgendwie hatten wir alle nichts anderes erwartet. Wir kennen es von den BAP Auftritten nur so.  BAP durfte und darf  auch nie ohne viele Zugaben von der Bühne!

“ Kassel, was ist los mit euch, wollt ihr nicht Heim? Ist denn morgen kein Werktag in Kassel?“

OK, Wolfgang…………. „bess demnähx “

 

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