KSV Baunatal: Systemumstellung bringt Niederlage

Hessenligist KSV Baunatal verliert sein drittes Vorbereitungsspiel nach der Winterpause mit 3:4 gegen Wacker Nordhausen. Für die beiden Baunataler Trainer Tobias Klöppner und Tobias Nebe kein Problem: “Wir haben heute nicht ergebnisorientiert gespielt und wollten gerade nach der 3:1 Halbzeitführung gegen die gut mitspielenden Nordhäuser mal was ausprobieren. Vor allem wollten wir aber heute auch mal alle Spieler zum Einsatz kommen lassen.“

„Ein echter Nordhäuser geht seinen Weg“, wirbt der Trikotsponsor des Tabellenführers der Verbandsliga Thüringen. Doch zuerst gingen nur die VW-Städter ihren Weg und dieser war nach vorne gerichtet. Martin Wengerek war es, der in der 2. Minute die schnelle Führung für den KSV Baunatal erzielte. Nach schönem Zusammenspiel mit Sebastian Schmeer und Mirko Tanjic konnte er überlegt an Wacker Torhüter Jonas Heidrich vorbei einschieben. Nach zwölf Minuten war es dann Christian Käthner, der einen Ball im Mittelfeld zurückeroberte und Schmeer mustergültig bedient. Dieser zog vom 16er unhaltbar für Heidrich zum 2:0 für den KSV ab. Schon in der 18. Minute das 3:0 für die Baunataler. David Simoneit nutzte ein Zuspiel von Schmeer eiskalt aus. Danach wirkten die Nordhäuser bei eisigen Temperaturen ein wenig organisierter und druckvoller, ohne aber gefährlich vor das Baunataler Tor zu kommen. In der 30. Minute dann die erste gefährliche Situation vor KSV Torwart Uli Finke. Einen strammen Schuss von Jan-Philipp Rose kann er glänzend parieren, ist aber beim Abstauber von Adil Boukantar zum 3:1 chancenlos. In der 40. und 43. Minute waren es dann wieder Simoneit und Schmeer, die die Führung des Gastgebers hätten ausbauen können, jedoch am guten Gästetorhüter scheiterten.

David-Simoneit

Aber auch Wacker kam noch einmal gefährlich vor das Baunataler Tor, Alexander Töpfer nutzte seine Chance jedoch nicht, so dass es beim 3:1 für den KSV Baunatal zur Pause blieb. Nach der Halbzeit dann sieben neue Spieler bei den VW Städtern und ein neues System. Vom 4-2-3-1 der ersten Halbzeit, stellten Klöppner und Nebe um auf 4-4-2. Mit dem neuen System und dem Spielertausch kam das Spiel des KSV aber aus dem Rhythmus. Nordhausens Spiel wurde dagegen zunehmend druckvoller und bereits in der 49. Minute musste Baunatals Torwart Finke sich wieder bewähren, einen Schuss von Töpfer lenkt er zur Ecke. Robert Stark, der Ex-Schalker war es, der die Ecke von Matti Langer abnahm und aufs Tor des KSV hämmerte. Wiederum war Finke aber zur Stelle. Eine undurchsichtige Situation in der Baunataler Abwehr nutzte Langer in der 51. Minute dann aber doch zum Anschlusstreffer. Das 3:2 war aber noch nicht das Ende. Marcel Goslar (75.) zum 3:3 und wieder Langer zum 3:4, stellten den Wacker Sieg sicher. Ein wenig mehr Gegenwehr hätten sich die Baunataler Trainer dann in der 2. Halbzeit wohl doch gewünscht, aber einen positiven Aspekt gab es am Ende dann doch. Florian Heusner kam in der 85. Minute nach langer Verletzung zu seinem ersten Einsatz im Trikot des KSV Baunatal.

 

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