Heimsieg vor leeren Rängen

© Dirk Krug

Im letzten Heimspiel des Jahren 2021 trafen die Kassel Huskies am heutigen Dienstag auf die Tölzer Löwen. Neben dem weiterhin verletzten Corey Trivino mussten die Huskies aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen auch auf ihren siebten Mann, die Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle, verzichten. Dennoch zeigten sich die Huskies von Beginn an bissig. Bereits in der 2. Minute musste der Pfosten des Tölzer Gehäuses erstmals für Torsteher Hölzl retten. Mitch Wahl hatte abgezogen, aber augenscheinlich nicht genug Zielwasser getrunken. Doch der schwungvolle Beginn sollte sich alsbald auszahlen.

 

Einen Schlenzer von Keussen fälschte Weidner artistisch in der Luft ab und besorgte den ersten Huskies Treffer des Abends. Und die Huskies behielten den Fokus. Mit viel Druck belagerten sie das Tölzer Tor und hatten durch Shevyrin (14.) und Laub (15.) beste Möglichkeiten die Führung auszubauen. Im Powerplay schlugen die Huskies dann jedoch zu. Während Eberhardt auf der Sünderbank schmorte, stellte Keussen nach einstudierter Variante über MacQueen und Rutkowski auf 2:0.

© Dirk Krug

Ein beruhigender Pausenstand? Mitnichten! Denn die Tölzer „Buam“ kamen wie ausgewechselt zum zweiten Drittel aus der Kabine – und sofort aufs Scoreboard. Dennis Miller brauchte nur knapp dreieihalb Minuten, um den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Zunächst überwand er Jerry Kuhn im Kasseler Gehäuse auf der kurzen Seite über der Fanghand (21.), ehe er kurz darauf nach tollem Querpass von Schlager am langen Pfosten nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Die Huskies wirkten konsterniert – schafften es aber, sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Vom vormals kontrollierten Auftreten der Huskies war nun jedoch nicht mehr viel übrig.

 

 

© Dirk Krug

Mit offenem Visier kämpften beide Offensivreihen gegeneinander. Erst gegen Drittelende erhielt das Spiel derNordhessen wieder mehr Struktur. Die beste Chance auf die neuerliche Führungließ Joel Keussen liegen, als er von Jamie MacQueen mit einem mustergültigen Querpass bedient worden war. Doch abermals sollte das Powerplay für die Nordhessen zum Glücksbringer werden. Einen strammen Schuss von Stephan Tramm bekam Brett Cameron im Slot zu fassen, behielt die Nerven und jagte die Scheibe zum 3:2 in die Maschen (36.) Und weil Philipp Schlager kurz vor Drittelende seinen Alleingang nicht verwerten konnte, ging es mit der knappsten aller Führungen ins Schlussdrittel.

 

Doch ob der schlechten Erfahrungen zu Beginn des Mitteldrittels, wollte sich auch
zu Beginn des Schlussabschnitts keine Sicherheit in Reihen der Huskies einstellen.
Die Huskies blieben spielerisch überlegen, doch die Nadelstiche der Tölzer drohten
jederzeit die Führung zunichtezumachen. Erst in den letzten Minuten der Partie,
erzwangen die Huskies die Entscheidung. Mit einem sehenswerten Schlagschuss
war es abermals Brett Cameron, der die Scheibe zum 4:2 in die Maschen drosch.
Endgültig den Deckel drauf machte Tim-Lucca Krüger, der zum 5:2-Endstand ins
leere Tor traf.

PM:Jason Schade Pressesprecher der Kassel Huskies

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