So sorgt die nächste Stromrechnung für keinen Schock

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Nicht wenige kennen das: Die jährliche Stromkostenabrechnung steht an und sorgt für ein mulmiges Gefühl. Die Strompreise steigen regelmäßig und sorgen bei manchem Verbraucher für Kopfzerbrechen. Ein großer Teil des Preises lässt sich nicht beeinflussen. Neben den staatlich regulierten Netzentgelten ist dies vor allem die EEG-Umlage. Mit Offshore-Abgabe, Stromsteuer und eine Konzessionsabgabe gibt es weitere staatlich verordnete Komponenten. Trotzdem kann der Verbraucher den Preis entscheidend beeinflussen.

Der Verbrauch

In der Wohnung gibt es eine Reihe von Stromfressern. Oft unterschätzen Verbraucher den Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb. Auch der Austausch eines alten Gerätes durch ein neues sorgt für einen niedrigeren Energiebedarf. Häufig spielt dabei auch die Organisation des Haushaltes eine Rolle. In der Küche lässt sich einiges sparen, wenn der Topf oder die Pfanne zur Größe der Heizplatte passt. Ist das Kochgefäß zu klein, geht ein Teil der Wärme am Topf vorbei und verpufft ungenutzt. Darüber hinaus ist die Investition in hochwertiges Kochgeschirr von Nutzen, denn es leitet die Wärme besser und spart dadurch Strom.

Auch bei Kühl- und Gefrierschränken lässt sich viel Geld sparen. Zum einen spart die Anschaffung eines energieeffizienten Gerätes langfristig Geld. Der Stromverbrauch wird auf der anderen Seite von der Zeit beeinflusst, in der die Kühlschranktür geöffnet ist. Je länger die Tür offen ist, desto mehr warme Luft muss das Gerät herunterkühlen. Auch ein zu voller Kühlschrank kostet zusätzlichen Strom. Besonders in der kalten Jahreszeit kann ein Wäschetrockner durchaus sinnvoll sein. Im Sommer spart das Trocknen in der Sonne viel Strom und beschert dem Elektrogerät Ferien. Auch Unterhaltungselektronik kann zum Stromfresser werden, wobei hier vor allem Stand-by zur Kostenfalle wird. Eine gute Nachricht gibt es für Musikfans, denn Musik streamen kostet im Jahr nur einen Cent.

Wechsel des Stromversorgers

Viele Komponenten des Strompreises lassen sich nicht beeinflussen, aber immerhin ein Fünftel bestimmt der Versorger. Die Preisunterschiede sind so groß, dass sich ein Anbieterwechsel durchaus lohnen kann. Ein Stromvergleich auf strombob.de zeigt, wie groß die mögliche Ersparnis ist. Mit einem günstigeren Anbieter lassen sich bis zu 400 Euro im Monat sparen. Der Stromvergleich ist komplett kostenfrei und ermittelt auch zusätzliche Vorteile wie Sofort- oder Neukundenrabatte.

Der Vorgang läuft unkompliziert ab. Für den Preisvergleich benötigt das Portal die Eingabe der Postleitzahl und den letzten Jahresverbrauch. Zusätzlich lassen sich Präferenzen auswählen und schon erscheinen die Alternativangebote. Bleibt die Auswahl der besten Offerte und die Auslösung des Wechsels. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung beim alten Vertragspartner und sorgt dafür, dass keine Versorgungsunterbrechung stattfindet. Bei den Vertragsparametern ist einiges zu beachten. Gute Versorger geben eine Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten und verzichten auf eine Vorauszahlung. Die Kündigungsfrist beträgt idealerweise nicht mehr als sechs Wochen. Die Qualität von Ökostrom-Anbieter zeigt sich, wenn sie zertifizierte Siegel nachweisen können.

Ein Wechsel des Stromlieferanten läuft normalerweise unproblematisch ab. Schwierigkeiten kann es aber bei einer schlechten Bonität geben, denn die Versorger werten die Schufa-Daten aus. Wie trotz schlechter Schufa ein Stromanbieterwechsel gelingt, zeigt stromanbieterohneschufa.de. Hier lassen sich Angebote integrieren, die auf Vorkasse basieren. Oft sind diese Angebote sogar besonders günstig. Trotzdem sollten Verbraucher Vorkasse nur akzeptieren, wenn es nicht anders geht. Geht ein Anbieter während der Vertragslaufzeit pleite, ist es nämlich schwer, sein Geld zurückzubekommen.

 

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