Die Gleisbauarbeiten der KVG in der Friedrich-Ebert-Straße

Die Gleisbauarbeiten der KVG in der Friedrich-Ebert-Straße

Umleitung und Bus-Ersatzverkehr für Bahnen beginnt am 26. März

 Kassel, 7. März 2022. Die Stadt Kassel erweitert vom 7. März 2022 bis zum Beginn der documenta 15 im Juni 2022 in der Friedrich-Ebert-Straße das Radwegenetz bis zum Karl-Marx-Platz. In diesem Zusammenhang erneuert die KVG die Gleise zwischen Annastraße und Gabelsbergerstraße. Deshalb können vom 26.  März bis 8. Mai 2022 die Straßenbahnen nicht durch diesen Bereich der Friedrich-Ebert-Straße fahren, die KVG bietet einen Ersatzverkehr mit Bussen.

Wir beantworten die am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Gleisbauarbeiten.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Stadt und KVG beginnen am 7. März mit den Bauarbeiten. Bei der KVG konzentrieren sich diese bis 25. März auf Vorarbeiten, z.B. den Austausch von Gleispflaster, zwischen der Gabelsbergerstraße und dem Karl-Marx-Platz. Dieser Abschnitt wird ab dem 7. März für den Durchfahrtsverkehr gesperrt, bleibt aber für Anlieger frei. Nach dem Austausch des Gleispflasters stehen diese Flächen bis 8. Mai den Anliegern und Anwohnern als Parkplätze zur Verfügung.

© KVG

Vom 26. März bis 8. Mai werden die Gleise zwischen Gabelsbergerstraße und Annastraße auf einer Länge von etwa 340 m ausgetauscht. Die Friedrich-Ebert-Straße wird dann zwischen Goethestraße und Gabelsbergerstraße für den gesamten Verkehr gesperrt.

Warum ist der Gleisaustausch notwendig und was genau macht die KVG?

Die Gleise sind in diesem Bereich nach fast 30 Jahren stark verschlissen und müssen erneuert werden. Darüber hinaus erweitert die Stadt Kassel das Radwegenetz bis zum Karl-Marx-Platz. Dabei werden die Radverkehrsanlagen in den Straßenquerschnitt gebaut.

Um ausreichend Platz für die Radwege und -anlagen zu schaffen, werden die Gleise zwischen Gabelsberger- und Annastraße von 2,70 auf 3 m bis 3,30 m aufgeweitet und teilweise leicht verschwenkt. Künftig werden sich auch in diesem Abschnitt der Friedrich-Ebert-Straße Autos und Bahnen die Fahrbahn teilen.

Die Kaphaltestelle Querallee wird beiderseits abgebaut und als normale, barrierefreie Haltestelle neu errichtet.  Zwischen Gabelsbergerstraße und Karl-Marx-Platz wird darüber hinaus Pflaster zwischen den Schienen durch Asphalt ersetzt.

Wird die KVG ihren Zeitplan halten und sind Nachtarbeiten notwendig?

Die Umbauarbeiten sind anspruchsvoll, denn das Baufeld ist sehr eng. Dadurch ist ein gleichzeitiger Austausch der beiden Gleise nicht möglich, zumal auch ausreichend Platz für z.B. Rettungsfahrzeuge vorhanden sein muss.

In der Konsequenz kann immer nur eine Fahrtrichtung erneuert werden. Dies bedeutet 2 x 3 Wochen Bauzeit je 340 m Gleislänge. Darüber hinaus sind Einschränkungen durch Liefer- und Baustellenfahrzeuge zu berücksichtigen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir den Zeitplan einhalten können, zumal wir mit den vier in der ARGE (Arbeitsgemeinschaft Friedrich-Ebert-Straße) zusammengeschlossenen Baufirmen gerade bei komplexen Bauprojekten sehr versierte Unternehmen gewinnen konnten. 

Die Arbeiten der KVG finden werktags während des Tages statt. In den Nächten erfolgen wenig lärmintensive Arbeiten, z.B. an den Fahrleitungen.

Wie fahren die Ersatzbusse für die Linien 4 und 8 und wo sind ihre Haltestellen?

Bis zum 25. März, Betriebsschluss, verkehren alle Bahnen nach Fahrplan durch die Friedrich-Ebert-Straße. Aufgrund der Gleisbauarbeiten wird der Abschnitt zwischen den Haltestellen Annastraße und Rotes Kreuz vom 26. März bis 8. Mai für die Bahnen gesperrt. Die Linien 4 und 8 werden ab der Haltestelle Annastraße über Goethestraße und Kirchweg umgeleitet. Die Haltstelle Querallee wird in dieser Zeit nicht bedient, die Haltestellen Friedenskirche nur von der Buslinie 13.

Die Haltestellen Friedenskirche, Bebelplatz, Kongresspalais/Stadthalle und Wintershall werden von den Ersatzbussen angefahren. Dies gilt auch für die Haltestellen der Linie 8 zwischen dem Bebelplatz und der Endstation Hessenschanze.

Für die Straßenbahnlinie 8 verkehren alle 15 oder 30 Minuten Schubgelenkbusse als Ersatzverkehr zwischen der Haltestelle Kirchweg über Bebelplatz und Teichstraße zur Hessenschanze. An der Haltestelle Kirchweg besteht die Möglichkeit zu den Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 7 oder 8 umzusteigen. Um Fahrgästen aus dem Bereich Kongresspalais Richtung Innenstadt das zweimalige Umsteigen zu ersparen, verkehren die Ersatzbusse zwischen den Haltestelle Bebelplatz und Aschrottstraße über die Ersatzhaltestelle Stadthalle Kongresspalais.

Zusätzlichen können Fahrgäste die Haltestelle Goethestraße als Ersatz für die entfallende Haltestelle Querallee nutzen. Diese wird während der Bauzeit neben der Linie 7 auch von den Linien 4 und 8 bedient. Alternative Verbindungen bestehen je nach Haltestelle auch mit verschieden Regionalbussen über die Kölnische Straße, z.B. den Linien 100, 110, 52 und 500.

Für die Linie 4 wird zwischen Bebelplatz und Bahnhof Wilhelmshöhe ebenfalls ein Bus-Ersatzverkehr eingerichtet.

Alle Umleitungen, die Fahrwege der Ersatzbusse und die alternativen Fahrmöglichkeiten durch Regionalbuslinien haben wir in einer Grafik übersichtlich dargestellt.

Gibt es einen Ansprechpartner vor Ort?

Wolfgang Evers wird als „Baustellenkümmerer“ der Ansprechpartner für alle Fragen oder Wünsche von Anwohnern und Anliegern in dem Baubereich sein. Wolfgang Evers ist ab dem 7. März in der Baustelle unterwegs und erreichbar unter Tel.: 0151 – 549 566 76.

Wo finden Fahrgäste Informationen über die Umleitungen und die Ersatzbusse?

Informationen bieten vor allem die NVV-App und die Homepage der KVG unter: www.kvg.de. Auf der Website können sich Fahrgäste in der Rubrik „Verkehrsmeldungen“ in Echtzeit auch über jede einzelne Linie informieren.

Persönliche Beratungen bieten das NVV Servicetelefon unter 0800-939-0800 wochentags von 5 bis 22 Uhr sowie freitags und samstags bis 0.00 Uhr und das Kundenzentrum der KVG in der Kurfürstengalerie in der Mauerstraße. Die Servicezeiten sind montags von 8 Uhr bis 18 Uhr und dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Über die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH

Die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) ist ein kommunales Unternehmen der Daseinsfürsorge aus dem nordhessischen Kassel. Mehr als 1.800 Mitarbeiter und rund 60 Auszubildende sichern die Versorgung von Grundbedürfnissen wie Energie, Wärme, Wasser, Kommunikation und Mobilität in Kassel.

Zur Versorgungssparte der KVV-Gruppe zählen die Städtische Werke AG, die Städtische Werke Netz + Service GmbH, die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH und die Müllheizkraftwerk Kassel GmbH. Sie versorgen mehr als 200.000 Menschen mit Strom, Erdgas und Fernwärme, zudem sind sie als technischer Dienstleister für die Wasserversorgung der Stadt Kassel sowie der Nachbargemeinde Vellmar tätig und betreiben die Straßenbeleuchtung sowie die Bäder der Stadt. Als Mobilitätsdienstleister bewegen die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG) und ihre Beteiligungen Fahrgäste mit Bussen, Trams und RegioTrams durch Kassel und das Umland.

Die KVV ist sich ihrer Verantwortung für eine klimaschonende und nachhaltige Energieversorgung und Mobilitätsdienstleitung bewusst. Im Einklang mit den Klimazielen der Stadt Kassel arbeitet sie an einer Klima-Roadmap, um den Herausforderungen an die Energie-, Wärme- und Verkehrswende mit Lösungen zu begegnen. Alle Vorhaben der KVV werden an diesen Zielen gemessen und entsprechend umgesetzt.

 

Mehr Informationen über die KVG unter: www.kvg.de

 

NHR

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