Jetzt heißt es wieder „Vorhang auf“


Jetzt heißt es wieder „Vorhang auf“ (Copyright: Landkreis Kassel / A. Bernhard)

Kulturstiftung des Landkreises Kassel unterstützt das „Märchentheater am Märchenlandweg und in der Grimmheimat“ mit 7.000 Euro

Region Kassel. „Vorhang auf“, heißt es wieder für das „Märchentheater am Märchenlandweg und in der Grimmheimat“. Gespielt wird in Scheunen und auf Marktplätzen, aber auch in Kindergärten und in Schulen in ganz Nordhessen. Dahinter steht das „Kindertheaterbüro“, der Zusammenschluss von Spielraum-Theater und Theater Laku Paka.

Gefördert wird das Theaterprojekt unter anderem von der Kulturstiftung des Landkreises Kassel. Bei der Übergabe von 7.000 Euro an den Theatermacher Stefan Becker im Kreishaus lobte der Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung, Landrat Andreas Siebert, dessen unermüdlichen Einsatz für die Erhaltung und Verbreitung der Grimm’schen Märchen, gerade an Schulen und Kindergärten. „Denn dort erreichen sie junge Menschen, die sonst nicht ins Theater gehen“, so Siebert.

„Das Märchentheater gibt es nun schon seit über 20 Jahren, zuletzt mit über 15.000 Besuchern in 120 Veranstaltungen an 40 Orten“, erklärte Becker. „Möglich gemacht haben das unsere langfristigen Partner, wie der Landkreis.“ Leider seien die Kunst- und Kulturschaffenden die großen Leidtragenden der Pandemie. Auch jetzt noch sei viel Flexibilität und Engagement gefordert, um den immer wieder wechselnden Vorgaben zum Infektionsschutz zu entsprechen und trotzdem Theater anbieten zu können.
„Ich sehe die Situation der Kulturschaffenden und es wird auch deutlich, wie stark kulturelle Angebote unser gesellschaftliches Leben prägen und wie sehr sie vermisst werden“, so Landrat Andreas Siebert: „Wo immer es möglich ist, wird der Landkreis Kassel daher die kulturelle Wiederbelebung unterstützen.“

Die Kulturstiftung des Landkreises Kassel

Die im Jahr 2000 gegründete Kulturstiftung des Landkreises Kassel engagiert sich in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, The­ater und Musik. Ferner ist die Förderung und Unterstützung der Denkmalpflege ausdrücklich vorgesehen, wobei insbesondere die Erhaltung und Wiederherstellung von ge­schützten Baudenkmälern gefördert werden soll. Weitere Förderbereiche sind Volkskunde und Technikge­schichte in der Region, wobei die wissenschaftliche Erfas­sung von Sammlungen, die Abfassung, die Reproduktion und der Druck von Doku­mentationen beson­dere Förderschwerpunkte bilden sollen.

PM: Andreas Bernhard

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